Zumeldung des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg e.V. (LJV) zur Pressemitteilung „Erster Luchsnachwuchs nach 200 Jahren: Luchskätzchen in Baden-Württembergs Wäldern“ des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg (22.06.2026).
(Stuttgart, 22.06.2026) Die im Oktober 2025 in den Wäldern des Nordschwarzwaldes ausgewilderte Luchsin Elisabeth ist Mutter geworden. Wie am 19.06.2026 durch ein Team des Luchsprojekts bestätigt werden konnte, führt sie seit etwa 4 Wochen ein Jungtier. Somit kann erstmals seit annähernd 200 Jahren wieder eine Fortpflanzung von Luchsen in Baden-Württemberg nachgewiesen werden.
„Wir freuen uns sehr über diese gute Nachricht“, sagt Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann. „Das bestätigt unsere Einschätzung, dass es in Baden-Württemberg geeignete Lebensräume für Luchse gibt und sie hier mit unserer Unterstützung eine lebensfähige Population aufbauen können. Der erste Luchsnachwuchs ist ein herausragender Meilenstein für das Projekt, an dem die Jägerschaft mit großem Engagement mitwirkt“, so Friedmann, der ergänzte: „Es ist für alle Projektpartner eine große Motivation, dass auch trotz Rückschlägen solche Erfolge möglich sind. Die Arbeit ist damit zwar noch nicht getan, aber ein zukünftiges Anschlussprojekt kann auf diesen ersten Erfolgen aufbauen. Den dazu notwendigen langen Atem hat die Jägerschaft, die es gewohnt ist, in Zeiträumen von Wildtiergenerationen zu denken.“



